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Klaus Erlenbach
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Round Table 66 Mainz

__________________________________adopt - adapt - improve

 

Round Table:

1Round Table ist eine parteipolitisch
1und konfessionell neutrale Vereinigung
1junger Männer im Alter von 18 bis 40 Jahren
1Die Idee und die Organisationsform von
1Round Table haben ihren Ursprung in
1der Tradition des englischen Clublebens:
1Örtlich selbständige "Tische" führen jeweils
1etwa 20 junge Männer verschiedener
1Berufe und Wirkungsbereiche zusammen.

1Die Idee (1/2):
1Round Table erwartet von seinen Mitgliedern
1Aufgeschlossenheit und Interesse gegenüber
1traditionellen wie neuen Ideen und Entwicklungen,
1getreu dem Motto
1"adopt, adapt, improve".
1Das Motto stammt aus einer Rede
1des englischen Duke of Windsor, der im Jahr 1927
1mit diesen Worten junge Männer dazu ermunterte,
1bewährte Lösungen zu übernehmen und sie auf die
1veränderten Verhältnisse der Gegenwart und der
1Zukunft hin weiterzuentwickeln und zu verbessern.

Die Idee (2/2): Die Stärken des Service Clubs Round Table liegen im Zusammenhalt der Mitglieder, dem Verständnis untereinander und der Unterstützung gemeinsamer Ziele.
Ein wesentlicher Teil des Clublebens ist deshalb die Information über die Ursachen und Auswirkungen aktueller Entwicklungen und der Austausch von Berufs- und Lebenserfahrungen der Tischmitglieder unter einander. Der einzelne kann auf diese Weise Standpunkte und Meinungen aus der Sicht anderer kennen lernen und seinen Horizont über die eigenen Erfahrungen hinaus erweitern. Die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Meinungen und Verhaltensweisen fördert bei den Mitgliedern von Round Table eine Form der Toleranz, die Gemeinsamkeiten über Unterschiede hinweg entwickelt und dabei Gräben nicht zuschüttet, sondern Brücken darüber baut. 

Die Geschichte:

1
Louis Marchesi

Round Table wurde in England gegründet. Der Gründer Louis Marchesi wollte eine Vereinigung ins Leben rufen, die sich an das Vorbild ähnlicher Clubs anlehnte, jedoch in einem für ihn gewichtigen Punkt ein Gegengewicht bilden sollte: beim Alter der Mitglieder.

Die Mitgliedschaft in anderen Clubs ist in der Regel lebenslang, was in Verbindung mit zahlenmäßigen Aufnahmebeschränkungen meist zu einem hohen Altersdurchschnitt führt. Bei Round Table dagegen erlischt die Mitgliedschaft automatisch mit dem 40. Lebensjahr. Auf diese Weise werden regelmäßig wieder Plätze für neue, jüngere Tischmitglieder frei. Diese Regelung hat bei Round Table zu einem Altersdurchschnitt von Mitte 30 und zu einem hohen Maß an Homogenität unter den Tischmitgliedern geführt, was die persönliche Lebenssituation in Beruf und Familie angeht.

Seit dem Ende des zweiten Weltkrieges hat sich Round Table in den meisten Ländern Europas, in Afrika, Asien und Nordamerika verbreitet. Der erste deutsche Club wurde 1952 in Hamburg gegründet. Gegenwärtig bestehen 222 Tische in Deutschland. Im Jahr 1991 gab es nationale Round Table Organisationen in 47 Ländern, die sich zur Dachorganisation "Round Table International" zusammengeschlossen haben. Round Table International hat sich mit anderen Organisationen ähnlicher Zielsetzung wie "APEX" in Australien, "Active 20/30" in den USA und "Kin" in Kanada im "World Council of Service Clubs" vereinigt, das sich einmal im Jahr an einem ständig wechselnden Ort trifft und mehr als 100.000 Mitglieder hat.

Der Service-Gedanke: Round Tabler lernen aber nicht nur viel über sich und die Welt kennen, sie versuchen im Rahmen von Service-Projekten diese Welt auch zu verbessern. Hinter dieser Einstellung steht die Überzeugung, dass der einzelne Pflichten gegenüber der Gemeinschaft hat und die Erfahrung, dass die gemeinsame Pflichterfüllung auch große Freude machen kann. Round Table ist deshalb ein Service Club, jedoch keine karitative Einrichtung.

Der Tischabend: Die örtlichen Tische von Round Table treffen sich alle zwei Wochen zu einem Tischabend. Dieser Tischabend beginnt häufig mit einem gemeinsamen Essen und hat in der Regel einen Vortrag aus den eigenen Reihen oder von Gastreferenten im Mittelpunkt.

Außerdem gibt es den Drei-Minüter eines Tischmitgliedes zu einem tagesaktuellen Thema und die Regularien (z. B. eine Vorstellungsrunde für Gäste und Ankündigung von Terminen). Gelegentlich kommt ein Ego-Vortrag hinzu, in dem sich ein neues Tischmitglied vorstellt oder ein älteres Mitglied den Tisch über Veränderungen in seinem persönlichen Umfeld informiert. Zu den Tischabenden sind oft die Partnerinnen der Tischmitglieder eingeladen.

Round Table erwartet von seinen Mitgliedern, dass sie an mindestens 60 Prozent der örtlichen Veranstaltungen teilnehmen. Die Aufnahme in Round Table geschieht durch die Empfehlung eines Mitgliedes und bedarf der einstimmigen Billigung aller anderen Mitglieder des Tisches.

Das AGM: Das Clubleben beschränkt sich nicht auf den einzelnen Tisch, sondern führt weit darüber hinaus. In der Vielzahl von Treffen und Veranstaltungen auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene lernen sich Mitglieder von Round Table aus unterschiedlichen Regionen, Ländern und Kulturen kennen. Das verbindende Element dabei ist über alle Unterschiede und Grenzen hinweg die Freude aller Round Tabler an der Begegnung mit anderen Menschen und ihre gemeinsame Grundhaltung.

Internationale Verbundenheit: International hat jeder deutsche Tisch von Round Table in den anderen europäischen Ländern jeweils einen Partnerclub. Die Partner-Clubs treffen sich einmal im Jahr zum "Euromeeting" (EAM oder auch "Nummern-Treffen" genannt), für dar das in jedem Jahr ein anderer der Tische der Gastgeber ist.

Darüber hinaus veranstalten die Organisationen von Round Table in regelmäßigen Abständen "Mass-Touren", Rundreisen durch ihre Länder, zu denen sie die Round Table Mitglieder weltweit einladen. Der gesellige Rahmen dieser Begegnungen und Veranstaltungen und die selbstverständliche Beteiligung auch der Partnerinnen führt zu einer Vielzahl von Kontakten, Verbindungen und Freundschaften, die weit über die Zeit der Round Table Mitgliedschaft hinaus reichen.

Die Freundschaft und das Vertrauen: Die Herzlichkeit und menschliche Großzügigkeit, mit der Tabler in Deutschland und in aller Welt einander begegnen, gehören zu dem prägenden Erfahrungen eines jeden Mitgliedes von Round Table.

Oft genug wachsen daraus lebenslange Freundschaften. Und Round Table erleichtert auch so manches Problem im Alltag: So findet man zum Beispiel bei einem Wohnungswechsel in eine noch unbekannte Stadt sofort einen Kreis von Gleichaltrigen vor, von denen man durch die eigene Zugehörigkeit zu Round Table einen Vorschuss an Vertrauen und Unterstützung erwarten darf.


 


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